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Offener Brief an die Stadt Freiburg, das Kultusministerium Baden – Württemberg und die  DFL

Offener Brief an die Stadt Freiburg, das Kultusministerium Baden – Württemberg und die DFL

Gestern, am 17.07.2018, wurden die Geldgeber und Netzwerkpartner des Fanprojekt Freiburg sowie die aktive Fanszene des SC Freiburg durch die Geschäftsführung des Jugendhilfswerk Freiburg dar – über in Kenntnis gesetzt, dass das Fanprojekt Freiburg Ende Juli 2018 – also innerhalb von 14 Tagen – eingestellt wird.

Begründet wird dies in einem 1,5 – seitigen Brief mit dem erfolglosen Versuch, zusätzlich zu den zwei bestehenden Mitarbeiter*innen eine weitere Stelle im Fanprojekt zu besetzen und eine „eigenständige Leitungspersönlichkeit“ zu finden. Hieraus leitet die Geschäftsführung des Jugendhilfswerk eine „Perspektivlosigkeit des Projekts“ ab und ordnet es selbst als verantwortlich ein, das Fanprojekt Freiburg umgehend einzustellen, ohne eine Übergangslösung in eine andere Trägerschaft zu ermöglichen.

Wir kommen zu einer gegenteiligen Einschätzung. Aus unserer Sicht ist es aus den folgenden Gründen absolut unverantwortlich, das Fanprojekt Freiburg mit unmittelbarer Wirkung, ohne vorausgehende Gespräche und ohne eine Übergangslösung einzustellen:

Zwar wies das Fanprojekt Freiburg seit Bestehen Probleme bzgl. der Kontinuität der Mitarbeiter*innen auf, doch konnte diesen erfolgreich entgegengewirkt werden. Eine Mitarbeiterin arbeitet seit nunmehr drei Jahren im Fanprojekt und ein weiterer Mitarbeiter wurde zu Beginn der vergangenen Saison explizit für die Fanprojekt arbeit eingestellt. In dieser Teamkonstellation ist es den Mitarbeiter*innen in der vergangenen Saison gelungen, erneut ein Vertrauensverhältnis mit den Fangruppen aufzubauen. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter*innen mit vielen weiteren, vor allem jugendlichen Fans, tragfähige Beziehungen aufgebaut. Durch die unmittelbare Einstellung des Fanprojekts werden diese positiven und auch mühsamen Entwicklungen mit sofortiger Wirkung beendet und konterkariert. Gleiches gilt für die Netzwerkarbeit: Das Fanprojekt Freiburg ist sowohl lokal als auch bundesweit in ein vielfältiges Netzwerk eingebunden, das auf langfristige Kontakte und Vertrauensverhältnisse angewiesen ist, um nachhaltig positiv wirken zu können. Der unmittelbare Ausstieg aus dem Netzwerk wird billigend in Kauf genommen, ebenso wie der Wegfall der Räumlichketen, die in der gesamten Fanprojektzeit neben der begleiteten Nutzung auch autonom durch die Zielgruppen genutzt werden konnten.

Wir fordern Sie auf, die skizzierten negativen Auswirkungenzu verhindern und bitten die Stadt Freiburg, aber auch das Kultusministerium Baden-Württemberg und die DFL eindringlich darum, allesdaran zu setzen, das Fanprojekt Freiburg in Form einer Übergangslösung aufrecht zu erhalten bis ein neuer, geeigneter Träger für dieses gefunden ist. Für diesbezügliche Überlegungen und notwendige Schritte bieten wir unsere Unterstützung an.

Unterzeichner/innen:

Corrillo Ultras
Immmer wieder Freiburg
Natural Born Ultras
SC Freiburg Fangemeinschaft
Supporters Crew Freiburg
Synthesia Ultras 79

IG Unsere Kurve

Matthias Günter, Beirat des Fanprojekts
Prof. Dr. Albert Scherr, Beirat des Fanprojekts
Prof. Werner Nickolai, Beirat des Fanprojekts

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte
Koordinationsstelle Fanprojekte

Atai Keller, Stadtrat
David Vaulont, Stadtrat
Julia Söhne, Stadträtin
Lukas Mörchen, Stadtrat
Michel Moos, Stadtrat
Monika Stein, Stadträtin
Sergio Schmidt, Stadtrat
Simon Waldenspuhl, Stadtrat
Timothy Simms, Stadtrat

Mainz vs. Freiburg: Kein Support / Protestaktionen

Mainz vs. Freiburg: Kein Support / Protestaktionen

Die Mainzer und Freiburger Fanszenen haben sich darauf verständigt, beim anstehenden Montagsspiel Mainz 05 vs. Sport-Club Freiburg auf den üblichen Support zu verzichten. Es wird somit von uns keine organisierte Unterstützung an diesem Abend geben: Keinen Vorsänger, keine Fahnen, keine Trommeln. Stattdessen planen beide Seiten verschiedene Protestaktionen im Stadion.

Es ist enorm wichtig bei unserem ersten Montagsspiel in der Bundesliga ein deutlich hörbares und sichtbares Zeichen für fangerechte Anstoßzeiten zu setzen. Der Verlauf der 50+1-Debatte hat gezeigt, dass eine laute Stimme der Fans notwendig und elementar ist um den Fußball zu schützen. Wir Fans dürfen nicht nur von unseren Vereinsvertetern entsprechendes Handeln fordern, sondern müssen selbst Zeichen setzen. Für das Spiel am Montag sehen wir einen starken Protest im Stadion daher als das Mittel der Wahl an.

Beide Teams wurden über den Protest und dessen Gründe informiert. Wir rufen alle anwesenden Fans dazu auf, sich den Protesten anzuschließen. Um der Tristesse am Montagabend auch optischen Eindruck zu verleihen, empfehlen wir schwarze Kleidung anzuziehen.

Gemeinsam für einen Fußball im Sinne des Sports und der Fans!

Protest beim Montagsspiel in Mainz

Protest beim Montagsspiel in Mainz

Wie bereits angekündigt findet aus Protest gegen den Montag als weiteren Spieltermin in der Bundesliga am Samstag vor unserem Montagspiel bei Mainz 05 ein Spiel zweier Fanteams aus Mainz und Freiburg gegeneinander statt. Doch auch am Montagabend selbst werden wir zeigen, dass wir für fangerechte Anstoßzeiten und gegen eine zunehmende Abwendung des Fußballs von den Fans im Stadion kämpfen. Da ein Boykott des Spiels nicht die nötige Wirkung erzielen würde, werden wir auch am Montagabend nach Mainz fahren und ins Stadion gehen. Dort werden wir den Protest, der mit dem gemeinsamen Fanspiel am Samstagnachmittag beginnt, durch verschiedene weitere Aktionen fortsetzen. Auch wenn der Montagabend ein absolut ungünstiger Termin für ein Auswärtsspiel ist, legen wir allen SC-Fans nahe nach Mainz zu fahren und sich dort an den Protestaktionen zu beteiligen. Denn nur ein Protest der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird kann eine Wirkung erzielen.

Samstags halb vier – Fußball, Bratwurst, Bier.

Samstags halb vier – Fußball, Bratwurst, Bier.

Der Fußball gehört uns allen! Wir wollen live im Stadion dabei sein, wenn unsere Mannschaft spielt. Der neue Spieltermin am Montagabend erschwert das und geht an den Bedürfnissen vieler Fans vorbei. Wir wollen dazu eine Alternative bieten. Gemeinsam mit anderen Freiburger Fangruppen, der Supporters Crew e.V. und Fans von Mainz 05 haben wir die Initiative ergriffen und wollen mit einem Spiel zweier Fanauswahlen ein Zeichen setzen. Für Fußball – wie er sein soll! Live, authentisch, stimmungsvoll, nahbar und vor allem: Samstag um 15:30 Uhr!

Austragungsort ist das Stadion am Bruchweg in Mainz. Der Eintritt ist frei. Treffpunkt für alle SC-Fans ist der Gästeblock auf der Gegengerade.

 

Bekanntgabe Spendensumme „Austria erzählt“

Bekanntgabe Spendensumme „Austria erzählt“

Deutlich über 100 Personen haben unsere Soliveranstaltung zugunsten der Austria aus Salzburg letzten Samstag im Fanprojekt besucht. Das es nicht wenige Personen werden würden, haben wir schon bemerkt, als sich bereits 20 Minuten vor Öffnung etliche Personen im Fanprojekt herumtrieben. Kurz vor 12:00 Uhr trafen dann David Rettenbacher und Alexander Hütter ein. In Ihrem rund 40 minütigen Vortrag ließen Sie die Geschichte der Austria von 1933 bis heute Revue passieren und erzählten etliche Anekdoten, die man so noch nicht kannte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Euch beide für den Besuch!

Der unerwartete Heimsieg tat sein Übriges zur ohnehin schon guten Stimmung bei. So wurde besonders nach dem Spiel gerne ein Bier mehr getrunken. War ja für den guten Zweck. Auch die Möglichkeit sich mit den beiden Vertretern aus Salzburg auszutauschen, wurde rege wahrgenommen.

Abschließend bleibt uns nur erneut Danke zu sagen! Nicht nur an die Vertreter aus Salzburg für Ihren Besuch, sondern auch an alle anwesenden Personen, welche mit ihrem Interesse gezeigt haben, dass noch nicht alles verloren ist. So können wir nun verkünden, dass insgesamt 600€ an Spenden für die Austria zusammen gekommen sind.

AUSTRIA ERHALTEN – RB ZUSAMMENFALTEN!

12 Minuten Protest

12 Minuten Protest

Viele von euch haben die Proteste und Spruchbänder in der Hinrunde gegen die zunehmende Entfremdung des DFB und Co. von der Basis des Fußballs – uns Fans – mitbekommen und mitgetragen. Wie wir zum Jahresende berichteten, haben wir den Verbänden für die Winterpause einen Forderungskatalog zugeschickt, in welchem wir detailliert die Problemfelder ansprechen, welche unserer Meinung nach am dringendsten gelöst werden müssen. Darüber hinaus haben wir im selben Atemzug mögliche Lösungen skizziert.

Als einen dieser Punkte haben wir die bundesweite Freigabe sämtlicher Fanmaterialien gefordert. Aktuell ist die Situation in den deutschen Stadien bis runter zur fünften Liga uneinheitlich und teilweise sinnlos restriktiv. So gehört es zum Alltag eines Auswärtsfahrers, dass seine Fahnenstange aufgrund von 12cm Überlänge am Eingang des Gästeblocks im „besten Fall“ gekürzt, im schlechtesten Fall nicht hineingelassen wird, Doppelhalter werden gleich von vornherein verboten. Von den Komplikationen, die bei der Anmeldung einer Choreographie anfallen, ganz zu schweigen. Da müssen Unsummen für brandfesten Stoff ausgegeben werden, während der „Premiumsponsor“ parallel mit Flyern aus Papier für sein jeweiliges Produkt werben darf. Auch ist es in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass das simple Mitnehmen eines Schals, einem der ursprünglichsten Fanartikel, verboten wurde. Der neuste Clou aus Frankfurt ist die Beschränkung der erlaubten Taschengröße auf DIN-A4, was einen Spielbesuch in einer englischen Woche, in welcher man eh schon schauen muss, dass man pünktlich von der Arbeit abhauen kann, erheblich und unnötig erschwert.

Die von uns angestrebte komplette Freigabe aller Fanutensilien ist unproblematisch und unbürokratisch durchsetzbar, das hat allein schon die vorübergehende Aussetzung der Kollektivstrafen in der Hinrunde gezeigt. Auch wenn es sich hierbei um zwei verschiedene Sachgebiete handelt, zeigt sich, dass die Probleme angepackt werden können, wenn man denn will.

Um unserer exemplarischen Forderung Nachdruck zu verleihen werden wir beim kommenden Auswärtsspiel in Dortmund die ersten zwölf Minuten auf sämtliche Fanutensilien verzichten. Wir werden keine Trommeln aufbauen, keine Fahnen schwenken und keine Zaunfahnen aufhängen. Wir werden unsere Mannschaft zwölf Minuten lang allein mit unserer Stimme unterstützen. Nach Ablauf der Zeit wird alles wie gewohnt sein. Mit diesem Kontrast möchten wir darauf hinweisen, was für eine Tristesse möglicherweise in einigen Jahren in den deutschen Stadien vorherrscht, wenn wir nicht jetzt sofort gegensteuern. Gleichzeitig möchten wir ein unmissverständliches Zeichen nach Frankfurt senden, dass die Herren ihren ganzen Worten nach wie vor Taten schuldig sind! Eine dieser Taten kann nur heißen:

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

Veranstaltung: Austria erzählt – Die Geschichte eines Fanvereins.

Veranstaltung: Austria erzählt – Die Geschichte eines Fanvereins.

Wir können wenig bis nichts gegen Red Bull unternehmen, aber etwas für den Verein, der durch Red Bull beinahe ausgelöscht wurde. Deshalb wird beim Heimspiel gegen RB Leipzig (20.01.2018) von 11:00 – 13:30 Uhr und nach Spielende im Fanprojekt erneut eine Austria Soli-Veranstaltung stattfinden.

Nach dem überwältigenden Erfolg vom letzten Mal, haben wir diesmal zwei Vertreter aus Salzburg eingeladen. Diese werden uns die Geschichte der Austria in einem Vortrag näher bringen und stehen danach für Fragen bereit.

Alexander Hütter, 39, Salzburg

Vorstandsmitglied seit 2005 (davon Sommer 2016 – Herbst 2017 Obmann) Stadionsprecher seit 2006, Pressesprecher, jahrelang verantwortlich für HP, Social Media, violett.tv, Violetter (Stadionzeitung).

David Rettenbacher, 36, Salzburg.

Obmann „Faninitiatve Heimat für die Austria“, Mitglied Union‘99 Ultrà Salzburg (seit 1999, davon 4 Jahre im Direttivo), Organisator Benefizspiele (Union Berlin, FC United of Manchester).

Bei ordentlich Fleischkäse und Getränken soll für die Austria gesammelt werden. Dein Hunger und Durst bestimmt den Einnahmenerlös, der komplett an Austria Salzburg fließt. Also lasst euch nicht lumpen, kommt vorbei, habt Spaß und tut ganz nebenbei etwas Gutes!

Preise

Fleischkäseweckle: 2,00€
Bier / Radler: 1,50€
Glühwein: 1,50€
Softgetränke: 1,00€

Facebook Veranstaltung

IWF 2012

Für Veränderungen im Fußball

Für Veränderungen im Fußball

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Zeit geprägt von besonderen Protesten und Ereignissen von der 1. bis zur 5. Liga. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die sich zuspitzende Entfremdung der Verbände, allen voran DFB und DFL, von der Basis des Fußballs – uns Fans. Betrachtet man die sechs Aktionsspieltage in ihrer Themenbreite und Geschlossenheit, wird jedem, der sich nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt und regelmäßig Spiele seines Vereines live verfolgt, bewusst: Wir befinden uns in einer Phase der Veränderung.

Der Fußball in Deutschland mit seiner einzigartigen Fanlandschaft, seinen unzähligen Fanszenen, seinen „immer vollen“ Stadien, steht an einer roten Linie.

Die Fans haben den Fußball in Deutschland zu dem gemacht, für was er heute bekannt ist und welchen Namen er auf der ganzen Welt besitzt. Im Gegenzug gibt es leider unzählige Beispiele dafür, was den Fans in den letzten Jahren als Rucksack mitgegeben wurde, nur damit die Spirale des Profits immer weiter nach oben gedreht werden konnte. Die Aktionsspieltage seit dem 18.08.2017 haben klar gezeigt, dass nicht nur die Ultras oder „Hardliner“ die Nase voll davon haben, Jahr für Jahr neue Schikanen ertragen zu müssen, nur um ihren Verein zu den Spielen zu begleiten zu können.

Nicht erst seit dem Standpunktgespräch beim DFB am 09.11.2017 in Frankfurt ist uns bewusst, dass man den Fußball wohl nicht von heute auf morgen allumfassend verändern wird. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht dafür zu kämpfen, dass die genannte „rote Linie“ nicht überschritten wird. Im Anschluss an das Gespräch haben wir daher Positionspapiere zu den drängendsten Problemen erarbeitet, die wiedergeben, was kurz- bis mittelfristig verändert werden muss.

Diese Papiere haben wir den handelnden Personen des DFB und der DFL als Aufforderung mitgegeben und möchten sie nun auch Euch nicht vorenthalten:

1. Kommerzialisierung

2. Stadionverbote

3. Sportgerichtsbarkeit

4. Fanrechte

5. Anstosszeiten

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst wirklich eine Veränderung angestrebt wird und ob tatsächlich ein Umdenken stattfindet. Wir sind hochmotiviert, ausdauernd und haben noch so einige Ideen in petto. Wir sehen, hören, riechen, fühlen uns im Jahr 2018!

Die Fanszenen Deutschlands

Alle mit Schal nach Augsburg!

Alle mit Schal nach Augsburg!

Nachdem es zuletzt beim Auswärtsspiel in Darmstadt ein Mottoshirt gab, wollen wir diesmal etwas für die kälteren Tage der Saison tun. Deshalb haben wir, um in Augsburg ein einheitliches Bild abzugeben, für alle Auswärtsfahrer Mottoschals produzieren lassen. Diese erhaltet ihr in Augsburg ab einer Spende von 10€ direkt auf dem Gästeparkplatz vor dem Gästeeingang. Wenn sich jeder beteiligt, gibt das nicht nur ein schönes Bild im Gästeblock ab, sondern es kommt vllt. ein schöner Betrag zusammen der es uns erlaubt auch in Zukunft weiterhin Choreografien durchzuführen.

Wir sehen uns in Augsburg!

Kehrt von der unsinnigen Verbotspolitik ab!

Kehrt von der unsinnigen Verbotspolitik ab!

Wie bereits Mitte August kommuniziert, wurden vom Leiter Organisation & Stadion Marcel Boye und vom Fankoordinator Andre Wunder, Material- und Choreoverbote für mehrere Gruppen der aktiven Fanszene ausgesprochen. Leider reagiert der SC bereits seit geraumer Zeit auf vermeintliches Fehlverhalten seiner Fans mit Kollektivstrafen und Materialverboten. Übersetzt heißt es: der SC versucht seinen Fans verschiedene Formen von kreativer Entfaltung zu nehmen und erhofft sich damit eine „Besserung“. Seit dem Erteilen der Verbote wurden viele Gespräche mit verschiedenen verantwortlichen Personen beim SC geführt. Die fehlende Wirkung solcher Einschränkungen schien dabei auch beim SC angekommen zu sein. Zu keinem Zeitpunkt hat das weit verbreitete „Aktion & Reaktion-Spiel“ zwischen Vereinsverantwortlichen und Ultras zu einem Umdenken in Bezug auf das Fandasein geführt. Umso überraschender kam für uns das aktuelle Utensilienverbot.

Um die Sinnlosigkeit der aktuellen Einschränkungen (Choreoverbot, Spruchbandverbot, Verbot von Fahnen größer 1,50 Meter) aufzuzeigen, wurde am vergangenen Spieltag gegen Dortmund die Nordmitte in einem Fahnenmeer gebadet. Man könnte diese Aktion auch Choreo nennen – machen wir aber in diesem Fall nicht.

Wir fordern den SC dazu auf, von dieser unsinnigen Verbotspolitik abzukehren und Choreos, Spruchbänder, Fahnen und Doppelhalter nicht mehr zur Diskussion zu stellen!