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FC Augsburg – SC Freiburg 4:1, 30.09.18 – 6. Spieltag Bundesliga

FC Augsburg – SC Freiburg 4:1, 30.09.18 – 6. Spieltag Bundesliga

Zur eher untypischen Fußballzeit am Sonntagabend musste unser SCF also zum Abschluss der englischen Woche bei den bayerischen Schwaben aus Augsburg ran. Immerhin hatte man so das Vergnügen zur Abwechslung mal mehr oder weniger ausgeschlafen gegen 10 Uhr und nicht in aller Herrgottsfrühe den Bus zu betreten. Nach dem Frühstück gestärkt und mit den Erfolgen der vergangenen Spiele ging es also mit nicht gerade kleinen Hoffnungen in die Fuggerstadt, um dort erneut zu punkten. Zur großen Enttäuschung eines jeden Sport-Club-Fans präsentierten sich unsere Jungs jedoch überraschend schwach und waren praktisch von Beginn an unterlegen. In Durchgang eins war es Alex Schwolow zu verdanken, dass die Hausherren nicht noch höher führten und auch im zweiten Abschnitt konnte ein kurzweiliges Aufbäumen mit zwischenzeitlichem Anschlusstreffer die Niederlage, welche auch in der Höhe in Ordnung geht, nicht abwenden. Nach dürftigem Auftritt sowohl auf dem Platz als auch im Block, verweilte man nicht mehr lange am Stadion und trat zügig die Heimreise an.

Bei aller Leidenschaft und Emotion wurde das Spiel dennoch von einem Vorfall überschattet, der sich zu Beginn der ersten Halbzeit ereignete. Ein Fan des FC Augsburg erlitt in der Anfangsphase der Partie einen Herzinfarkt und musste im Stadion reanimiert werden. Als sich die Nachricht verbreitete wurde folgerichtig von beiden Fanlagern der Support eingestellt und für längere Zeit ruhen gelassen. Die Rettungssanitäter taten was sie konnten, jedoch verstarb der Fan, bei dem es sich um ein männliches Mitglied des FCA handelt, auf dem Weg ins Krankenhaus. Es sind die Momente, in denen der Sport völlig in den Hintergrund rückt und zur Nebensache wird. Möge der Betroffene in Frieden ruhen und uns immer daran erinnern.

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 1:3, 22.09.18 – 4. Spieltag Bundesliga

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 1:3, 22.09.18 – 4. Spieltag Bundesliga

Letztens der Ausflug nach Sinsheim, nun die Reise in die Autostadt. Da gibt es nicht gerade wenig Orte, in die man lieber zu einem Auswärtsspiel reist, aber so wollte es nun mal der Spielplan. Immerhin hatte man das Vergnügen den Weg nach Niedersachsen im Edel-Bus anzutreten, in welchem man sich Bar und Wasserkocher zunutze machte und kurzerhand ein Weißwurst-Frühstück auf die Beine stellte. Im Stadion angekommen ging es dann für uns zur Abwechslung auf die Sitzplätze des Gästesektors, um den Sport-Club erstmals von dort aus zu unterstützen. Nun stand man vor der Fragestellung, wie und wo genau man die Zaunfahne platzieren möchte. Bis man schlussendlich eine Lösung gefunden hatte, war einige Zeit vergangenen und auch das Material war erst kurz vor Anpfiff vollkommen aufgebaut. Zu Spielbeginn zeigte man auf den Sitzplätzen ein ansehnliches Fahnen-Intro, welches mit einem “Eingetragener Verein“-Banner am Zaun ergänzt wurde.

Wie auch gegen Stuttgart konnte man mit der ersten Chance in Führung gehen. Nach einer Hereingabe von Kübler war es Neuzugang Roland Sallai, der uns in der 7.Minute in Front brachte und somit sein Debüt im SC-Trikot krönte. Eine knappe Viertelstunde später stand jener wieder im Mittelpunkt. Mit einer geschickten Körperdrehung konnte der Ungar einen Elfmeter herausholen, welchen Petersen zunächst vergab, im zweiten Anlauf aber per Kopf verwandeln konnte – Cottbus lässt grüßen. Trotz vieler Bemühungen der Hausherren konnten diese nicht wirklich für Gefahr vor dem Gehäuse Schwolows sorgen und so ging es mit der 2-Tore-Führung für uns in die Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war diesmal eine Fahnen-Choreo im Stehplatzbereich des Gästeblocks zu sehen, mit der die Natural Born Ultras ihr 18-jähriges Bestehen feierten. Auf dem Platz behielten unsere Jungs ihre Effizienz zum Glück bei und so war es Mike Frantz, der in der 50. Minute frei vor dem Wolfsburger Kasten auftauchte und auf 0:3 erhöhte. Es war schon ein sehr schöner Anblick, den man nun auf der Anzeigetafel bestaunen durfte. Lediglich ein alter Bekannter namens Admir Mehmedi hatte etwas daran auszusetzen und traf etwa eine halbe Stunde vor Schluss zum 1:3, was jedoch der letzte Treffer in diesem Spiel sein sollte, da unsere Jungs mit kämpferischem Einsatz und einer soliden Defensiv-Leistung nichts mehr anbrennen ließen.

Obwohl man zwar als Szene nicht einheitlich in einem Block stand, machte man sich immer wieder bemerkbar und konnte einen angemessenen Auftritt hinlegen. Nach zuvor 11 sieglosen Auswärtsspielen in der Liga konnte man doch tatsächlich mal wieder mit Punkten in den Breisgau zurückkehren, was die lange Heimreise doch gleich viel angenehmer machte.

20 Minuten Protest beim Spiel gegen Schalke

20 Minuten Protest beim Spiel gegen Schalke


,,Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.‘‘

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten „runden Tisch“ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.

Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem fünften Spieltag, um. In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!

Die Fanszenen Deutschlands im September 2018

Freiburg braucht ein Fanprojekt! Unabhängig. Spieltagsbezogen. Szeneorientiert.

Freiburg braucht ein Fanprojekt! Unabhängig. Spieltagsbezogen. Szeneorientiert.

Unabhängig.
Ein Fanprojekt muss unabhängig von Stadt, Behörden, Vereinen und Verbänden agieren und eigenständige, kritische Positionen in die Öffentlichkeit kommunizieren.

Spieltagsbezogen.
Ein Fanprojekt muss am Spieltag – bei Treffpunkten, auf Reisewegen, im Stadion – präsent, aufmerksam und ansprechbar sein.

Szeneorientiert.
Ein Fanprojekt muss seinen Hauptfokus auf die aktive Fanszene setzen. Es muss Maßnahmen, die positive Entwicklungen gefährden, kritisieren und diesen entgegenwirken.

Die aktive Fanszene des Sport-Club Freiburg e.V. fordert keine schnelle, sondern eine nachhaltige Lösung für ein Fanprojekt in Freiburg als essentieller Akteur im Fußball. Das Angebot eines Fanprojekt muss zwingend geeignete Räumlichkeiten – nahe des Stadions und sowohl als Ort der Begegnung, als auch zur autonomen Nutzung – zur Verfügung stellen.

…und bis es so weit ist?
Aktuell gibt es keine Übergangslösung durch das JHW. Weder stehen Mitarbeiter*innen für fanspezifische Anliegen zur Verfügung, noch können die Räume autonom oder an Spieltagen genutzt werden.

Bis es ein neues Fanprojekt in Freiburg gibt, muss es mindestens Räume geben, die sowohl an Spieltagen als auch autonom genutzt werden können.

Corrillo Ultras
Immmer Wieder Freiburg
Natural Born Ultras
Supporters Crew Freiburg e.V.
Synthesia Ultras 79

„Sinsheim“ – SC Freiburg 3:1, 01.09.18 – 2. Spieltag Bundesliga

„Sinsheim“ – SC Freiburg 3:1, 01.09.18 – 2. Spieltag Bundesliga

Da fährt er wieder. Nach einem Jahr Pause rollte der Fansprinter zum ersten Mal in der neuen Runde. In der Zwischenzeit hatte die Bahn sämtliche Bahnwaggons ausgetauscht und man hatte noch ein bisschen das Gefühl, dass ein „normaler“ Regionalzug voller SC-Fans in den Kraichgau unterwegs ist. Die Anreise verlief problemlos und so ging es vom Bahnhof schließlich zum Stadion. Über den Gegner muss nicht viel gesagt werden. Die können gerne Retorten-Torten essen gehen, aber beim Fußball braucht man diese Hampelmänner nicht.

Das Geschehen auf dem Rasen hatte kaum seinen Lauf genommen, ehe der Ball schon die Torlinie hinter A. Schwolow passierte. Scheinbar will man durch frühe Gegentreffer nahtlos an die vergangene Saison anknüpfen. Der Fernsehkeller in Köln hatte etwas dagegen und so wurde der Treffer wieder aberkannt. Dass der Videobeweis einem trotzdem nicht viel Freude abgewinnt, dürfte den meisten Leuten mittlerweile bekannt sein. Das Spiel war nicht der Renner, aber für die unterschiedlichen Budgetverhältnisse konnte unser SC recht gut mithalten. Für Freudenmomente sorgte das 1:0 für uns durch Neuzugang D. Heintz, der das Kuddelmuddel nach einem Freistoß nutze. Kurz darauf verpasste Niederlechner eine Riesenchance den nächsten Treffer zu markieren, was sich noch rächen sollte. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit fing man sich durch eine dämliche Slapstick-Einlage den Ausgleich und eine Viertelstunde später das 2:1 für die Heimmannschaft. Wie so oft einfach total unnötig. Zum Schluss besserte sich das Freiburger Spiel, aber das herbeigesehnte 2:2 wollte nicht mehr fallen. Stattdessen fing man sich ein im Eishockey sogenanntes Empty-Net-Goal, welches gleichzeitig den Schlusspunkt des Spiels bedeutete. Bei einer enttäuschenden, aber ebenso nicht wirklich unerwarteten Niederlage konnte man aus dem Gästeblock immer mal wieder positive Akzente einbringen. Dennoch war die Stimmung insgesamt nicht der Hit und auf alle Fälle ausbaufähig.

Auch die Heimfahrt verlief nicht sonderlich spektakulär und so wird der eher lästige Pflichttermin nicht in die Annalen bedeutsamer Geschehnisse eingehen.

FC Energie Cottbus – SC Freiburg 2:2 (3:5 n. E.), 20.08.18 – 1. Runde Pokal

FC Energie Cottbus – SC Freiburg 2:2 (3:5 n. E.), 20.08.18 – 1. Runde Pokal

Es ist irgendwie bezeichnend und schon beinahe eine Tradition, dass die erste Runde für unseren SC nicht gerade um die Ecke, sondern gefühlt am anderen Ende der Milchstraße stattfindet. Dieses Mal sollte es nach Westpolen,  genauer gesagt nach Cottbus gehen. Die einen freut es mehr, die anderen weniger, dennoch bringen diese langen Fahrten einen gewissen Reiz mit sich. Dieser Reiz wandelt sich aber wiederum schnell zum Brechreiz um, wenn man bemerkt, dass das auf einen Montag terminiert wurde. Montagsspiele sind zum Kotzen, insbesondere dann, wenn der Weg für eine Strecke ca. 800 Kilometer beträgt. Trotz dieser Bedingungen war der Bus einigermaßen gut gefüllt. Zum Einlaufen präsentierte die NBU im Gästeblock (mit äußerst bescheidener Sicht auf das Tor auf unserer Seite) eine kleine Luftballon-Choreo: „Wir sind immer da in jedem Jahr“.

Nach der langen Pause hatten viele Leute wieder ordentlich Bock und so war die Stimmung im Block zu Beginn nicht schlecht. Obwohl man insgesamt gesehen die Oberhand hatte, taten sich unsere Jungs insgesamt eher schwer, und vom einst so hoch gelobten offensiven Kurzpassspiel war nicht viel zu sehen. Tatsächlich konnte Cottbus kurz nach der Pause in Führung gehen und alles sah nach einer Niederlage aus. Mit mehr Glück als Verstand donnerte Frantz in der Nachspielzeit die Murmel an die Unterseite des Querbalkens und von dort schließlich doch noch in die Tormaschen. Die Erleichterung war groß und man hatte wieder Hoffnung das Ding nach Hause schaukeln zu können. Nachdem unser Elfmetersen zwar nicht den Elfmeter, aber im direkten Nachzug verwandeln konnte, standen die Anzeichen gut. Jedoch gelang Cottbus kurz danach der Ausgleich und so musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Ungewohnt souverän wurden alle unsere Anläufe im Tor versenkt. Die nächste Runde wurde erreicht. Balsam für die so oft geschundene Fanseele.

Das Spiel war vorbei und man vertrieb sich die Zeit noch ein bisschen vor den Bussen, ehe es sich geschätzte 20 bis 30 Einheimische nicht nehmen lassen wollten persönlich noch Hallo zu sagen. Passiert ist letztendlich nichts und so konnte im Bus, umringt von einem übertrieben großen Aufgebot der Polizei, das erste richtige Siegerbier verköstigt werden. Irgendwo im Abseits fand man das wohl trostloseste Spielo-Zimmer aller Zeiten auf. Ansonsten verlief die Heimfahrt recht unspektakulär. Der Tag hatte seine Spuren hinterlassen und die meisten wechselten früher oder später in den Schlafmodus, ehe man im Schein der Morgensonne die Heimat erreichte.

Offener Brief an die Stadt Freiburg, das Kultusministerium Baden – Württemberg und die  DFL

Offener Brief an die Stadt Freiburg, das Kultusministerium Baden – Württemberg und die DFL

Gestern, am 17.07.2018, wurden die Geldgeber und Netzwerkpartner des Fanprojekt Freiburg sowie die aktive Fanszene des SC Freiburg durch die Geschäftsführung des Jugendhilfswerk Freiburg dar – über in Kenntnis gesetzt, dass das Fanprojekt Freiburg Ende Juli 2018 – also innerhalb von 14 Tagen – eingestellt wird.

Begründet wird dies in einem 1,5 – seitigen Brief mit dem erfolglosen Versuch, zusätzlich zu den zwei bestehenden Mitarbeiter*innen eine weitere Stelle im Fanprojekt zu besetzen und eine „eigenständige Leitungspersönlichkeit“ zu finden. Hieraus leitet die Geschäftsführung des Jugendhilfswerk eine „Perspektivlosigkeit des Projekts“ ab und ordnet es selbst als verantwortlich ein, das Fanprojekt Freiburg umgehend einzustellen, ohne eine Übergangslösung in eine andere Trägerschaft zu ermöglichen.

Wir kommen zu einer gegenteiligen Einschätzung. Aus unserer Sicht ist es aus den folgenden Gründen absolut unverantwortlich, das Fanprojekt Freiburg mit unmittelbarer Wirkung, ohne vorausgehende Gespräche und ohne eine Übergangslösung einzustellen:

Zwar wies das Fanprojekt Freiburg seit Bestehen Probleme bzgl. der Kontinuität der Mitarbeiter*innen auf, doch konnte diesen erfolgreich entgegengewirkt werden. Eine Mitarbeiterin arbeitet seit nunmehr drei Jahren im Fanprojekt und ein weiterer Mitarbeiter wurde zu Beginn der vergangenen Saison explizit für die Fanprojekt arbeit eingestellt. In dieser Teamkonstellation ist es den Mitarbeiter*innen in der vergangenen Saison gelungen, erneut ein Vertrauensverhältnis mit den Fangruppen aufzubauen. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter*innen mit vielen weiteren, vor allem jugendlichen Fans, tragfähige Beziehungen aufgebaut. Durch die unmittelbare Einstellung des Fanprojekts werden diese positiven und auch mühsamen Entwicklungen mit sofortiger Wirkung beendet und konterkariert. Gleiches gilt für die Netzwerkarbeit: Das Fanprojekt Freiburg ist sowohl lokal als auch bundesweit in ein vielfältiges Netzwerk eingebunden, das auf langfristige Kontakte und Vertrauensverhältnisse angewiesen ist, um nachhaltig positiv wirken zu können. Der unmittelbare Ausstieg aus dem Netzwerk wird billigend in Kauf genommen, ebenso wie der Wegfall der Räumlichketen, die in der gesamten Fanprojektzeit neben der begleiteten Nutzung auch autonom durch die Zielgruppen genutzt werden konnten.

Wir fordern Sie auf, die skizzierten negativen Auswirkungenzu verhindern und bitten die Stadt Freiburg, aber auch das Kultusministerium Baden-Württemberg und die DFL eindringlich darum, allesdaran zu setzen, das Fanprojekt Freiburg in Form einer Übergangslösung aufrecht zu erhalten bis ein neuer, geeigneter Träger für dieses gefunden ist. Für diesbezügliche Überlegungen und notwendige Schritte bieten wir unsere Unterstützung an.

Unterzeichner/innen:

Corrillo Ultras
Immmer wieder Freiburg
Natural Born Ultras
SC Freiburg Fangemeinschaft
Supporters Crew Freiburg
Synthesia Ultras 79

IG Unsere Kurve

Matthias Günter, Beirat des Fanprojekts
Prof. Dr. Albert Scherr, Beirat des Fanprojekts
Prof. Werner Nickolai, Beirat des Fanprojekts

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte
Koordinationsstelle Fanprojekte

Atai Keller, Stadtrat
David Vaulont, Stadtrat
Julia Söhne, Stadträtin
Lukas Mörchen, Stadtrat
Michel Moos, Stadtrat
Monika Stein, Stadträtin
Sergio Schmidt, Stadtrat
Simon Waldenspuhl, Stadtrat
Timothy Simms, Stadtrat

Mainz vs. Freiburg: Kein Support / Protestaktionen

Mainz vs. Freiburg: Kein Support / Protestaktionen

Die Mainzer und Freiburger Fanszenen haben sich darauf verständigt, beim anstehenden Montagsspiel Mainz 05 vs. Sport-Club Freiburg auf den üblichen Support zu verzichten. Es wird somit von uns keine organisierte Unterstützung an diesem Abend geben: Keinen Vorsänger, keine Fahnen, keine Trommeln. Stattdessen planen beide Seiten verschiedene Protestaktionen im Stadion.

Es ist enorm wichtig bei unserem ersten Montagsspiel in der Bundesliga ein deutlich hörbares und sichtbares Zeichen für fangerechte Anstoßzeiten zu setzen. Der Verlauf der 50+1-Debatte hat gezeigt, dass eine laute Stimme der Fans notwendig und elementar ist um den Fußball zu schützen. Wir Fans dürfen nicht nur von unseren Vereinsvertetern entsprechendes Handeln fordern, sondern müssen selbst Zeichen setzen. Für das Spiel am Montag sehen wir einen starken Protest im Stadion daher als das Mittel der Wahl an.

Beide Teams wurden über den Protest und dessen Gründe informiert. Wir rufen alle anwesenden Fans dazu auf, sich den Protesten anzuschließen. Um der Tristesse am Montagabend auch optischen Eindruck zu verleihen, empfehlen wir schwarze Kleidung anzuziehen.

Gemeinsam für einen Fußball im Sinne des Sports und der Fans!

Protest beim Montagsspiel in Mainz

Protest beim Montagsspiel in Mainz

Wie bereits angekündigt findet aus Protest gegen den Montag als weiteren Spieltermin in der Bundesliga am Samstag vor unserem Montagspiel bei Mainz 05 ein Spiel zweier Fanteams aus Mainz und Freiburg gegeneinander statt. Doch auch am Montagabend selbst werden wir zeigen, dass wir für fangerechte Anstoßzeiten und gegen eine zunehmende Abwendung des Fußballs von den Fans im Stadion kämpfen. Da ein Boykott des Spiels nicht die nötige Wirkung erzielen würde, werden wir auch am Montagabend nach Mainz fahren und ins Stadion gehen. Dort werden wir den Protest, der mit dem gemeinsamen Fanspiel am Samstagnachmittag beginnt, durch verschiedene weitere Aktionen fortsetzen. Auch wenn der Montagabend ein absolut ungünstiger Termin für ein Auswärtsspiel ist, legen wir allen SC-Fans nahe nach Mainz zu fahren und sich dort an den Protestaktionen zu beteiligen. Denn nur ein Protest der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird kann eine Wirkung erzielen.

Samstags halb vier – Fußball, Bratwurst, Bier.

Samstags halb vier – Fußball, Bratwurst, Bier.

Der Fußball gehört uns allen! Wir wollen live im Stadion dabei sein, wenn unsere Mannschaft spielt. Der neue Spieltermin am Montagabend erschwert das und geht an den Bedürfnissen vieler Fans vorbei. Wir wollen dazu eine Alternative bieten. Gemeinsam mit anderen Freiburger Fangruppen, der Supporters Crew e.V. und Fans von Mainz 05 haben wir die Initiative ergriffen und wollen mit einem Spiel zweier Fanauswahlen ein Zeichen setzen. Für Fußball – wie er sein soll! Live, authentisch, stimmungsvoll, nahbar und vor allem: Samstag um 15:30 Uhr!

Austragungsort ist das Stadion am Bruchweg in Mainz. Der Eintritt ist frei. Treffpunkt für alle SC-Fans ist der Gästeblock auf der Gegengerade.