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Letzten Mittwoch hat nicht nur der DFB eine Pressemitteilung herausgegeben, in denen er die Sportsgerichtbarkeit auffordert in Zukunft auf Kollektivstrafen zu verzichten, sondern auch der Sport-Club Freiburg e.V. eine genau solche an einen Großteil seiner aktiven Fangruppen ausgesprochen. Welch eine Ironie!

Nicht nur Corrillo und die Natural Born Ultras, sondern auch wir sind von den Materialeinschränkungen betroffen. Diese stellen nicht nur bei den Spielen der Profis im Dreisamstadion, sondern auch bei den Spielen der 2. Mannschaft im Möslestadion eine erhebliche Einschränkung dar. Begründet werden diese Maßnahmen mit „Verhalten welches dem Verein, seinem Ruf, seinen Mitgliedern sowie seinen Symphatisanten und nicht zuletzt der aktiven Szene selbst“ schaden würde. Bei Missachtung der Maßnahmen werden Hausverbote angedroht.

In der Mitteilung an uns wird betont, dass der Sport-Club Freiburg e.V. weiterhin den „Weg des gemeinsamen Dialoges“ gehen möchte. Vor allem deshalb sind wir enttäuscht, bei diesen Einschränkungen vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
Eine Gruppierung, welche seit ihrer Gründung praktisch ausschließlich durch Choreografien, Soli-Veranstaltungen und großem Engagement in der Fanszene auffällt, ohne vorheriges Gespräch unter Generalverdacht zu stellen, bereitet uns „Besorgnis, Unverständnis und Enttäuschung zugleich“, um es mit den Worten des Vereins auszudrücken.

Abschließend sind wir durch diese Restriktionen leider gezwungen geplante Aktionen im Stadion auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

IWF `12